Der Grundstein für den Gut Huthmacherhof wurde im Jahre 1858 gelegt.
Erbauer war die Familie Werhahn. Bewirtschafter waren die Geschwister Theodor, Wilhelmina und Josefa Huthmacher. Theodor Huthmacher war zuerst Verwalter für Werhahn, später übernahm er den nach ihm benannten Hof. Auf dem Gutshof befand sich früher eine Kornbrennerei. Betreiber der Kornbrennerei waren Theodor Huthmacher und Franz Abels. Als Brennmeister war Jakob Esser aus Stetternich angestellt. Der so genannte „Huthmacherschnaps" war sehr bekannt und äußerst billig. Die Brennerei hat bis 1917 bestanden. In Folge der Verknappung des Brotgetreides im 1. Weltkrieg musste der Betrieb schließen. Das Brennrecht ging an die Brennerei in Ameln über.
Die Familie Huthmacher bewirtschaftete den Hof bis zum Jahre 1900. Dann übernahm ihn Schwiegersohn Franz Abels aus Könighoven, der die Tochter Margarethe Huthmacher geheiratet hatte.
Huthmacher selbst zog zum Struffshof (der heutige Margarethenhof in direkter Nachbarschaft gelegen). Diesen Hof hatte er durch Kauf erworben. Von 1918 bis 1940 war der Huthmacherhof an Michael Dresen verpachtet. Ab Februar 1940 bewirtschaftete Severin Hogen den Gutshof. Er hatte die Tochter Klara (Cläre) der Eheleute Franz und Margarethe Abels geheiratet. Sowohl der Huthmacherhof, als auch der benachbarte Margarethenhof wurden beide im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und unbewohnbar. Severin Hogen, der im Krieg unversehrt blieb, baute beide Höfe gemeinsam mit seiner Familie und den Arebiterfamilien wieder auf.
1966 heiratete Mechthilde Hogen (zweitälteste Tochter der Eheleute Severin und Klara (Cläre) Hogen) Wilhelm Lanckohr. Sie bewohnten und bewirtschafteten ab dieser Zeit den Huthmacherhof. Da die Ehe der Familie Lanckohr kinderlos blieb, übergab Wilhelm Lanckohr den landwirtschaftlichen Betrieb 1998 an seinen Neffen, der ihn bis heute bewirtschaftet. Die Gutsgebäude wurden an Mechthilde Lanckohr's Neffen Peter Bolten übergeben, der Nebengebäude des Hofs aus- und umgebaut hat und nun die Appartements betreibt.
Quelle: "Geschichtliches über Welldorf", Heimatverein Welldorf
Der Huthmacherhof ist ein Ort, an dem man ankommt und einfach sein darf. Hinter dem Hof steht kein großes Unternehmen – sondern Menschen mit Herz, die diesen besonderen Ort mit Leben füllen.
Daniel ist das Herz des Huthmacherhofs. Er begrüßt Sie persönlich, zeigt Ihnen den Hof und hat immer ein offenes Ohr für Fragen oder Wünsche. Als echter Gastgeber packt er selbst mit an – sei es vor dem Einchecken bei uns, beim Herrichten der Räume oder beim Plausch über den Gartenzaun.
Mit seiner bodenständigen Art und dem Blick fürs Detail sorgt Daniel dafür, dass sich jeder auf dem Huthmacherhof gut aufgehoben fühlt. Ob Sie zum ersten Mal da sind oder schon seit Jahren kommen – hier sind Sie nie ein Fremder.
Unterstützt wird Daniel von seiner Familie und langjährigen Wegbegleitern, die sich genauso liebevoll um Gäste kümmern. Jeder hilft, wo er kann.
Bei uns zählt das Miteinander – und genau das spürt man vom ersten Moment an.
Der Huthmacherhof liegt idyllisch im Grünen, nur wenige Minuten südlich von Jülich im Kreis Düren. Eingebettet in die weite Landschaft des Jülicher Landes bietet der Gutshof eine harmonische Verbindung aus ländlicher Ruhe und guter Erreichbarkeit.
Umgeben von Feldern, Wiesen und kleinen Waldstücken, ist der Huthmacherhof der perfekte Ort für alle, die Natur erleben und durchatmen möchten. Ob für private Veranstaltungen, landwirtschaftliche Aktivitäten oder einfach als Rückzugsort – die Umgebung lädt zum Verweilen ein.
Die Nähe zur Stadt Jülich ermöglicht eine schnelle Anbindung über die B56 und die A44. Gleichzeitig genießt man hier die Stille der Natur – fernab vom Trubel, aber dennoch zentral gelegen.
Der Huthmacherhof ist ein Ort zum Ankommen und Wohlfühlen – inmitten der Natur und doch mitten im Leben.